
Die Stiftung „Buntes Herz“ ermöglicht den Kauf eines neuen Transportfahrzeugs – die Sommerfreizeiten der Kinder konnten rechtzeitig gerettet werden.
Das Dr. Ehmann Kinderhaus kann wieder aufatmen: Dank einer großen Unterstützung der Stiftung „Buntes Herz“ und eines großzügigen weiteren Spenders konnte ein neues rollstuhlgerechtes Transportfahrzeug angeschafft werden – ein Citroën Berlingo. Davon profitieren vor allem beeinträchtigte Kinder, die im Kinderhaus leben und betreut werden.
Kurz vor den Sommerferien 2024 war der alte Kleinbus plötzlich ausgefallen. Eine Reparatur hätte sich nicht mehr gelohnt. Für die Kinder und Mitarbeitenden war das ein Schock. Viele Kinder im Dr. Ehmann Kinderhaus sind auf den Rollstuhl angewiesen. Ohne geeignetes Fahrzeug hätten sie nicht an den Sommerfreizeiten teilnehmen können. Auch Arztbesuche, Therapien und wichtige Ausflüge wären kaum möglich gewesen. Die große Frage stand im Raum: Wie soll es jetzt in den Ferien und später im Schulalltag weitergehen?
Durch Zufall fand Frau Gabriele Möhrle, Leiterin der Verwaltung des Kinderhauses, ein passendes Fahrzeug bei einem spezialisierten Händler am Niederrhein: einen rollstuhlgerecht umgebauten Citroën-Berlingo-Kleinbus. Der Wagen war erst ein Jahr alt, hatte nur wenige Kilometer gefahren und bot alles, was die kleinen Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer im Kinderhaus brauchten – sicherer Einstieg mit Rampe, ausreichend Platz und sichere Rollstuhlverankerung. Ein idealer Ersatz für den alten, nicht mehr fahrbereiten Bus.
Das Fahrzeug stand abholbereit im niederrheinischen Neukirchen-Vluyn – doch der Kaufpreis von rund 40.000 Euro war für das Kinderhaus allein nicht finanzierbar. Deshalb wandte sich das Dr. Ehmann Kinderhaus an die Bonner Stiftung „Buntes Herz“.


„Uns war sofort klar, wie dringend die Hilfe ist – und wie sehr die Kinder darunter leiden würden, wenn sie ihre Mobilität verlieren“, berichtet Silvia Stelgens von der Stiftung Buntes Herz. „Wir konnten zwar nicht den gesamten Kaufpreis übernehmen, aber mithilfe eines großzügigen Bonner Großspenders konnten wir die Hälfte des Kaufpreises beisteuern.“
Schon wenige Tage später, rechtzeitig vor Beginn der Schulferien, war der neue Kleinbus im Einsatz. Die Kinder konnten an ihren Sommerfreizeiten teilnehmen – voller Vorfreude, ohne Barrieren und ohne Sorgen.
Warum solche Fahrzeuge so wichtig sind
Ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug bedeutet für das Kinderhaus:
- sichere Fahrten zu Schule, Therapie und Arztterminen
- schmerzfreie und würdige Mobilität ohne Umsetzen
- Teilhabe an Ausflügen und Freizeitangeboten
- Entlastung für die Mitarbeitenden
- und vor allem: mehr Lebensfreude für die Kinder.
Solche Fahrzeuge sind mehr als nur Transportmittel _ sie sind ein Stück Freiheit, Teilhabe und Lebensqualität für beeinträchtigte Kinder im Rheinland.
Wir sagen von Herzen Danke an den anonymen Großspender, an alle Unterstützerinnen und Unterstützer und an alle Menschen, die zeigen:
Gemeinsam kann man viel schaffen.
